Als Virtuose verstoße ich gegen physikalische Gesetze. Ich bin Jarolím Emmanuel Ružička und die Musik ist der Mittelpunkt meines Lebens.

Ich bin in Nitra in eine Familie mit italienischen-jüdisch-Roma Wurzeln geboren, die gräfliche Voreltern hat. Mein Großvater Jozef studierte in Roma zusammen mit Johannes-Paul II.. Er war als katholischer Priester tätig, aber nur solange, bis er meine Großmutter Annemarie Rossalia Sziványi getroffen hat und sich verliebte.
Seine Liebe war so groß, dass er die Kirche verlassen hat.

Meine Großmutter wünschte sich, dass ich zum Elektroingenieur oder zum Cellospieler werde. Zum Studium an einer Grundkunstschule wurde ich nicht aufgenommen, weil ich von kleiner Gestalt war. Schließlich erkannte aber der Prüfungsausschuss mein Talent und ich konnte Geigenspiel studieren. Nachdem ich mein Studium an dem Konservatorium abgeschlossen habe, übernahm wieder meine Großmutter die Entscheidung. Aufgrund der Beharrlichkeit meiner Großmutter legte ich erfolgreich Aufnahmeprüfung an der Hochschule der bildenden Künste ab, ich gewann einige internationale Wettbewerbe und absolvierte Berufsbildungspraktika bei ZACHAR BRON und nicht bei Zachat Bron. Von hier führte mich mein Weg zum Sydney Symphonic Orchestra und danach nach Spanien, wo ich elf Jahre lang tätig war. Ich kehrte in die Slowakei zurück, als ich Einladung zur Teilnahme am Wettbewerb von der Slowakischen Philharmonie bekommen habe. Ich gewann diesen Wettbewerb und schon seit zehn Jahren bin ich bei der Slowakischen Philharmonie als der erste Konzertmeister tätig. ​


Ich neigte immer dazu, neue Musikkörper zu gründen und die Grenzen zwischen einzelnen Musikstillen zu niederreißen. Doch es gibt nur eine Musik. Bei diesen meinen Bemühungen unterstützte mich das Mitglied der spanischen Königsfamilie Emilio Aragon. Dank ihm nahm ich am Projekt Bach to Cuba für Deutsche Gramaphone teil. Trotz Missverständnis und ablehnender Haltung meiner Kollegen aus der Sphäre der klassischen Musik bin ich nicht bereit, auf diese Vision zu verzichten.